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Magdeburger Tierschutzverein e.V. 1893
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Meinungen der Tierschützer des TSV e.V. 1893 zum Töten der Tigerbabys im Zoo

Noch immer bin ich fassungslos und wütend über die Kaltblütigkeit unseres Zoodirektors, der sich angeblich dem Wohle und dem Erhalt der Tiere und speziell der Zootiere verschrieben hat. Für mich war die Tötung ein Fall von Euthanasie und hat mit Arterhaltung nichts zu tun.

Wer will uns sagen, dass alle angeblich „reinrassigen“ Tiere wirklich „reinrassig“ sind, die geboren wurden, bevor die Wissenschaft so detaillierte DNA-Analysen möglich machte. In der Natur kreuzen sich Mensch und Tier untereinander seit Menschengedenken.

In einer Zeit, in der Zerstörungen der Natur und der Tierwelt an der Tagesordnung sind, ist auch ein "nichtreinrassiger" Tiger eine wertvolle und unverzichtbare Bereicherung.

Ich hoffe, dass bei dem neuen Prozess das Tier mal nicht als Sache betrachtet wird, sondern als Lebewesen mit dem Recht auf Leben.     
 

Christine Müller

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Es erfüllt uns mit großer Genugtuung, dass Herr Generalstaatsanwalt Jürgen Konrad die Wiederaufnahme der Ermittlungen gegen den Zoodirektor gefordert hat.
Diese grauenvolle und nicht nachvollziehbare Tat darf nicht ungesühnt bleiben!
Wir sind nach wie vor der Meinung, dass dieser gewissenlose Mensch im Zoo nichts mehr zu suchen hat.

Gudrun Müller

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Schon der Umstand, daß der  L u c h s  aus dem  Gehege ausbrechen konnte, hätte unserer Meinung nach eine deftige Abmahnung für den Zoodirektor, der Ordnung und Sicherheit auf seinem Terrain offensichtlich sehr lax handhabt,  nach sich ziehen müssen.
Statt dessen posiert er in den Lebendfallen  und  macht  aus dieser schlimmen Sache  eine Posse.
Die Tatsache jedoch, daß er die kleinen. gesunden und ins Leben drängenden  Tigerbabys töten ließ, weil irgendein Ur-Ur-Urahn nicht in die Rasse paßt, ließ uns das Bl ut in den Adern gefrieren. Ist er wirklich so unfähig, diese Tiere in gute und verantwortungsvolle Hände zu vermitteln ? Welch ein Armutszeugnis !
Wir sind einhellig der Überzeugung , daß Herr Perret gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat und bestraft werden muß.

Dieser Beau, dem es nur um Glamour in den Medien geht, hat im Zoo nichts mehr zu suchen !

Gudrun Müller

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Mit Entsetzen lese ich den Artikel "Zoo tötete Tigerbabys, weil sie nicht reinrassig waren".
Es ist schon skrupellos, ein gesundes Lebewesen zu töten, nur weil es nicht reinrassig ist.
Der Zoo traut sich nicht einmal die Zahl der geborenen und sofort getöteten Tiere zu nennen.
Ich hoffe, die dafür Verantwortlichen können nicht mehr ruhig schlafen.
Seit 2006 ist das Tigerpaar im Zoo, war somit nicht genügend Zeit, die Reinrassigkeit der Tiere abzuklären?
Man hätte den Tiger rechtzeitig kastrieren können.
Uns Besuchern ist es egal, ob die Tiere eine Ahnentafel vorweisen können oder nicht.
Nicht nur die Kinder hätten sich über die Babys gefreut. Eine spätere Vermittlung an andere Zoos, die ihre Priorität nicht nur auf Zuchterfolge legen, wäre sicher möglich.
Die Tiere leben zu lassen, habe der Zoo "nicht als Option" angesehen. Bei dieser Kaltschnäuzigkeit bekomme ich Gänsehaut. Die Aussage "was mit dem Kater passiert, ist bislang unklar" sollte uns aufmerksam machen. Ich hoffe, das Tigerpaar darf weiter zusammenbleiben.

Renate Breiche-Kutzner

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Als tierliebender Mensch bewegt mich das traurige Schicksal der 3 getöteten Tigerbabies sehr.
Es stellt sich für mich die Frage, wieviel Menschlichkeit ist dem Zoodirektor Herrn Perret verlorengegangen, dass er die Tötung anordnet und dabei überhaupt kein Unrechtsbewusstsein entwickelt.
Das Tier, die Kreatur, als Wegwerfware in unserer Gesellschaft!
Darf der Artenschutz soweit gehen, dass er über den Tierschutz gestellt wird? Nach meiner Ansicht muss beides als Einheit betrachtet werden. Es ist sicher oft eine nicht leichte Gratwanderung, aber das macht auch einen guten Zoodirektor aus, dieses zu beherrschen.
Herr Perret hat sich für den einfachsten Weg entschieden, gegen die Tiere, und es ist schon erschreckend mit welchem Selbstverständnis er das tut. Das ganze Kuschelzootheater ist nicht Aufgabe eines zoologischen Gartens. Da aber Herr Perret, wie alle anderen Zoodirektoren auch, letztendlich vom zahlenden Besucher abhängig ist, müsste er akzeptieren, dass nicht jeder Mensch den Artenschutz als Priorität ansieht, um den Zoo zu besuchen. Der überwiegende Teil der Besucher möchte Tiere anschauen, sie beobachten, um sich an ihnen zu erfreuen. Für diese Menschen sind Flocke, Knut und der Löwe Malik aus dem Leipziger Zoo besondere Erlebnisse.
Ich gebe Herrn Perret dahingehend Recht, dass das was hinter den Kulissen geschieht, nicht mit dem was die Besucher zu sehen bekommen, identisch ist.
Wenn aus Streichelgehegen Schafe und Ziegen regelmäßig verfüttert werden, empfinde ich das als sehr makaber. So wie ich sehen viele Menschen wohl den Zoo als eine Heimstätte für die Tiere, in denen sie geschützt leben können. Dies war zumindest meine bisherige Annahme. Aus den Äußerungen vom Zoodirektor ist anderes zu entnehmen. "Die Tötung von Jungtieren gehört zum Alltag", das heißt, alles was überzählig ist oder nicht den Richtlinien entspricht, wird entsorgt - eine "saubere", "einfache" und "schnelle" Lösung - und schon ist das Problem beseitigt - so einfach ist das.
Wo bleibt die Achtung vor dem Tier ?
Geht sie bei denen, die täglich beruflich damit zu tun haben verloren? Bei manchen ist dies zu beobachten. Für diejenigen, die sich Mitgefühl und Liebe zu den Tieren bewahren, ist es psychisch eine Qual, so hilflos dem bösen Treiben zusehen zu müssen. Für die Zootierpfleger, denen ihre Tiere ans Herz gewachsen sind, ist es eine Zumutung, die krank macht. Sie haben nicht die Chance sich gegen Entscheidungen des Direktors zu wehren, ohne zu riskieren, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren.
Leider können wir die kleinen Tigerbabies nicht wieder zum Leben erwecken.
Wichtig ist es, Öffentlichkeit herzustellen, und ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich für die ausführliche Berichterstattung der "Volksstimme" bedanken.
Diese Öffentlichkeit hat zumindest vorerst dem Tiger "Taskan" das Leben gerettet, und wir können uns weiter an diesem schönen Tiger erfreuen. Aber es bleibt offen, wie seine Zukunft aussehen wird, wenn sich die Gemüter "beruhigt" haben.
Herrn Perret wünsche ich, sich neben wissenschaftlicher Arbeit wieder auf menschliche Werte zu besinnen und allen Tieren, ob mit oder ohne Ahnentafel, gleiche Chancen zu geben.
Die Humanität einer Gesellschaft zeigt sich, wie sie mit den Tieren umgeht. Dies gilt auch für den Zoodirektor und den verantwortlichen Tierarzt!


Ute Schäfer